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Öffentlicher Mietwohnungsbau


Mieterverein Stuttgart wirft OB Schuster die skandalöse Vernachlässigung des öffentlich geförderten Mietwohnungsbaus vor  

Gaßmann: „Die Stadt muss ihrer Verpflichtung zur Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum für breite Schichten wieder gerecht werden!“  

In einem „Brandbrief“ an Stuttgarts Oberbürgermeister verlangt der Mieterverein von diesem, „den Blick für das Soziale nicht zu verlieren und dem Sozialen Mietwohnungsbau wieder zu einer angemessenen Priorität zu verhelfen!“ Anlass des Schreibens ist die traurige Bilanz des Stuttgarter Liegenschaftsamtes, dass in diesem Jahr nicht einmal die geplanten 50 Sozialmietwohnungen in der Stadt gebaut werden könnten, sondern nur 28 geförderte Wohnungen entstehen werden. Die angeblich fehlenden Grundstücke will der Mieterverein als Begründung für den faktischen Ausstieg der Stadt aus dem Mietwohnungsbau nicht akzeptieren, zumal für die Eigentumsprogramme der Stadt offensichtlich ausreichend Bauflächen zur Verfügung stehen.  

Nach Auffassung des Mietervereins fehle es in Stuttgart „am politischen Willen für eine soziale Wohnraumpolitik“. So sei es unverständlich, warum das Münchner Modell in Stuttgart immer noch nicht praktiziert werde. Auch beim finanziellen Engagement der Stadt für den Sozialen Mietwohnungsbau schneide Stuttgart im Vergleich mit anderen Großstädten katastrophal schlecht ab.  

Näheres entnehmen Sie dem Schreiben des Mietervereins an den Stuttgarter Oberbürgermeister, das bislang leider unbeantwortet ist.

Presseerklärung als PDF